Archiv für den Monat Januar 2010

Festplatte klonen

Mein Alter PC hat eine Festplatte mit 40 GB und diese ist zu klein um daraus einen File- und Printserver zu basteln. Die neue hat 320 GB und wird später in mehrere Partitionen unterteilt mit Gparted.

Mit der Live CD von Puppy wird PC gebooted und die neue HD erkannt und angezeigt. Bei beiden HDs ein unmount (aushängen) gemacht.Die neue Festplatte z.B sdb die Sie durch den Befehl fdisk -l festgestellt haben, braucht noch eine leere Partitionstabelle. Befehl in der Konsole cfdisk -z /dev/sdb. Mit „Shift“ „W“ und einem „yes“ wird eine leere Tabelle auf die Platte geschrieben. Achtung nicht die falsche Festplatte so behandeln!

Danach in der Konsole dd if=/dev/sda of=/dev/sdb. Nach ca. 2 Stunden war alles 1:1 kopiert.

PC runterfahren und bevor die alte Festplatte ausgebaut wird vorerst nur die Stecker ziehen, um einen Testlauf zu machen. Einschalten und alles läuft perfekt, wie wenn die grosse HD immer installiert gewesen wäre.
Jetzt musste ich noch die Partition vergrössern, das mache ich wieder mit der Puppy Live CD und wähle Gparted. Danach die Partition auf gewünschte Grösse anpassen und weitere Partitions bilden. Nach dem Neustart hat Windows ein ausführliches CHKDSK gemacht um dann anstandslos zu starten.

Zusätzlich installiere ich nun Debian als Server und kann so falls mal nötig auch mal auf die alte Windowsinstallation zurückgreifen.

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Schweizer Butterzöpfe

Rezept für 2 herrliche, luftige Butterzöpfe

Zutaten:

1 kg Zopfmehl

42 g Frischhefe

500 ml Vollmilch

160 g Butter

2 Eier

2 TL Zucker

2 TL Salz

Kochrezept:

Alle Zutaten müssen Raumtemperatur haben, um dem Hefeteig die Möglichkeit zum Gehen zu geben.

Der Teig reicht für 2 Butterzöpfe à ca. 800 gr.

Zubereitung:

Grundsatz: Hefe niemals in zu warmer Buttermilch auflösen!

Die Butter in einem Pfännchen leicht schmelzen (Stufe 2-3) und 300 ml der Milch zugeben. Die Frischhefe und den Zucker in dieser Buttermilch auflösen.

In einer grossen Teigschüssel das Mehl mit Salz mischen und die beiden zerklopften Eier beigeben. Buttermilch beigeben und die Mischung zu einem Teig kneten.

Restliche Milch nach Bedarf langsam beigeben. Kneten bis dieser die richtige Konsistenz hat. Knetdauer mindestens 30 min!!

Sobald der Teig viele Luftblasen enthält lässt man ihn in der Teigschüssel an warmer Stelle zugedeckt (oder mit Plastiksack bedeckt) für ca.60 min auf das doppelte Volumen aufgehen. Nochmals kurz kneten und erneut ca. 20 min ruhen lassen.

Jetzt Ofen auf 215 °C vorheizen.

Den Teig halbieren und daraus 2 Zöpfe flechten mit je 2 Strängen. Nochmals kurz ruhen lassen.

Dann mit Eigelb (+ eine Prise Salz) bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 215°C (Ober/Unterhitze) backen.

Tiefkühlzopf: nach 28 min Backzeit herausnehmen.

Fertigzopf: in total 40 – 43 min. backen.

Beide Zöpfe auskühlen lassen.

Vorbackzopf einfrieren und zum Aufbacken den gefrorenen Zopf in den kalten Ofen schieben. Auf 195 – 200 °C heizen und in total 18 – 20 min Fertigbacken.

Reise Neuseeland verschoben

Ja man liest richtig, unsere grosse Reise nach Neuseeland ist verschoben und ich hoffe nicht aufgehoben. Sicher nicht mehr dieses Jahr!

Flüge, Hotels, Mietauto und Camper mussten annouliert werden. Zeitungen, Post etc etc wieder reaktiviert werden. Alles in allem ein Riesenaufwand! Der Grund ist:

Mein Nachfolger im Geschäft ist leider durch ein Burnout Syndrom für mehrere Monate nicht in der Lage die Geschäftsleitung weiterzuführen. So musste ich diese wiederum übernehmen und bin nun zu 100% im Einsatz.

Ja, so schnell verändern sich Lebenssituationen und Dinge die man so gerne machen möchte bleiben auf der Strecke.

Nun hoffen wir, dass unser Patient raschmöglichst wieder gesund wird und seine Aufgaben in wohl anderer Form lösen kann.

Ubuntu Server mit Statischer IP Adresse

Normalerweise wird bei der Installation der Server mit DHCP an den Router angemeldet und sofort ist der Netzanschluss sichergestellt. Sobald aber verschiedene Geräte abwechslungsweise auf den Router zugreifen ist der Serveranschluss nicht mehr gewährleistet und hier ist eine fixe IP Adresse von Vorteil.

Am einfachsten arbeitet man hier von der Konsole aus und kann die Aenderungen rasch durchführen:

Kontrolle wie das Net Interface angeschlossen ist:

sudo nano /etc/network/interfaces

Das primäre Interface eth0 sieht meist so aus:

auto eth0
iface eth0 inet dhcp

Jetzt ändern wir das DHCP auf statisch indem sie mit ifconfig das Netzwerk erforschen.

und ändern wie folgt: (Beispiel)

auto eth0
iface eth0 inet static
address 192.168.1.100
netmask 255.255.255.0
network 192.168.1.0
broadcast 192.168.1.255
gateway 192.168.1.1

Das DNS Setting kontrollieren Sie mit resolv.conf  file:

sudo nano /etc/resolv.conf

die Zeilen mit dem Name Server xxx.xxx.xxx.xxx ersetzen Sie mit der IP Ihres Nameservers.

Zuletzt den dhcp client löschen!

sudo apt-get remove dhcp-client

Das wär schon alles jetzt nur noch die Network Komponenten neu starten:

sudo /etc/init.d/networking restart

Zur Kontrolle einen ping ausführen z.B. http://www.google.com. Die Antwort erhalten Sie „xx bytes from ….“

Puppy Linux deutsch mit SCSI-Festplatten

In der deutschen Puppy Distro 4.3.1 fehlen die Treiber für SCSI Devices.

Mit der Kombination der Special – Puppy Ausgabe auf:  hier.  Folgende Datei verwenden: pup-431-scsi-intel_modems.iso

Daraus kopierte ich vmlinuz und initrd.gz von der livecd auf die vorbereitete Festplatte und verwendete von der deutschen Puppy Version nur die pup-431.sfs.

Der Rest der Frugal – Installation ist gleich wie im früher beschriebenen Artikel. Details siehe hier.

Puppy Linux auf Festplatte (Frugal)

Puppy Linux ist eine kleine sehr schnelle Linux Distribution mit 100 – 120 MB. Sie eignet sich für Laptops, Netbook und vor allem für ältere PC’s da sie mit wenig Resourcen umgehen kann. Ich habe Puppy auf einem alten PC mit gerade mal 4 GB Festplatte und 256 MB RAM und 0.5 GB SWAP am Laufen.

Ich beschreibe hier eine elegante Frugal Installation auf die Festplatte.

  1. Gewünschte Puppy ISO herunterladen und auf CD brennen. In meinem Fall war das Puppy_4.3.1 auf deutsch mit XFCE: http://www.murga-linux.com/puppy/viewtopic.php?t=48776
  2. CD starten mit Bootauswahlsbefehl: puppy pfix=ram (5 sek Zeit!)
  3. In dieser Live CD gparted öffnen (Start – System)
  4. Festplatte mit einer neuen Partition ext3 einrichten 2 – 3 GB reichen + 1 SWAP Partition 2x RAM Grösse max 1 GB (besser als extended nicht primär!)
  5. CD mounten und folg. Dateien in die neue ext3 Partition kopieren: initrd.gz; vmlinuz; pup_xxx.sfs
  6. Oeffne Start – System – Grub Bootloader config und lege grub in gleiche Partition; wähle im Menue „simple“ und MBR
  7. Kontrollieren, ob im Grub – Menue „menu.lst“ der Pfad Verweis mit dem physischen Platz auf der Festplatte übereinstimmt, ansonsten eine Error Meldung beim nächsten Start erfolgt. menu.lst Beispiel:

titel     Puppy 4.3.1 deutsch
root      (hd0,3)
kernel   /vmlinuz
initrd    /initrd.gz

  1. Neustart und wähle „Save to file“ , folge Vorgaben, speichere aber nur pup_save file.
  2. CD während Neustart entfernen und mit Grub von Festplatte starten

Viel Erfolg!

Pfannengerührtes Huhn mit Mandeln und Gemüse

Ein herrliches frischgrünes WOK Rezept (4 Pers.)

Einkauf:

500 gr. Brustfilet

Frischer Ingwer ca. 1 cm

1 Broccoli klein (4 min. vordämpfen)

1 grüne Peperoni

1 rote Peperocini

1 Lauch oder Röhrenlauch (Cipolina)

1/3 Pack Kefen

1 Selleriestange

1 Büchse Bambussprossen

1 Büchse chin. Pilze (COOP Haag)

100 gr Mandeln

Zutaten:

Salz, Pfeffer

Olivenöl

Sesamöl

1 TL Soyasauce

4 TL Maisstärke

½ TL Zucker

4 EL Wasser

1 dl Bouillon

2 EL Sherry

Kochrezept:

Die Mandeln im WOK beidseitig bräunen.

Brustfilet in kleine Streifen 1,5 x 3 cm schneiden

Gemüse in kleine Häppchen schneiden.

Maisstärke,Zucker,Pfeffer, Soyasauce und Wasser zur Paste anrühren

Ingwer in feine Streifen schneiden und mit Mörser zerquetschen bis Saft entsteht

Zubereitung:

Oel erhitzen, Salz zugeben Ingwer mit Saft zugeben und kurz pfannenrühren bis schön glasiert. Dann Gemüse beigeben und 2 Minuten pfannenrühren

Mit Brühe löschen zudecken und schnell erhitzen! Herausnehmen und WOK mit Papier reinigen. Olivenoel erhitzen und Brustfiletwürfel scharf anbraten, mit Sherry besprengen und 1 weitere Minute pfannenrühren.

Gemüse mit Flüssigkeit dazugeben, die Maisstärkepaste über alles und 1 Minute köcheln. Zum Abschluss Mandeln unterziehen und sofort servieren.

Kommentar: Vorsicht beim Pfannenrühren das Broccoli nicht zerdrückt wird..

Dazu serviere ich Basmati – Reis.