Archiv für den Monat Oktober 2010

Fotoalbum

Wie findet man unser Fotoalbum?

In Schaich’s Blog auf der rechten Seite (Kalender) mit Maus nach unten, bis zum Abschnitt „BLOGROLL“ scrollen. Darin „Fotoalbum Ozeanien“ anklicken. Jetzt öffnet sich das Albumfenster. (z.B. Camper, Sydney, Christchurch etc.) Wenn man z.B. „Christchurch“ anklickt wird dieses Album geöffnet. Mit dem Anklicken eines einzelnen Bildes wird dieses vergrössert dargestellt. Mit Pfeiltaste rechts oben weiter im Album blättern. /RS

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Methven und Mt. Hutt

1.11.2010
Ein Tag wie im Bilderbuch! Blauer Himmel und Sonnenschein von morgens bis abends.
Ein richtiger Wandertag für uns! Das Mt Hutt Gebiet bietet verschiedene Möglichkeiten und wir entscheiden uns für eine vierstündige Route: den Scotts Saddle Track.
Ein schmaler Pfad führt uns 600m steil hinauf auf 1065m. Zum Glück haben wir in Christchurch Wanderstöcke gekauft und die Wanderschuhe haben wir ja von zuhause mitgebracht. Der Weg führt sehr steil hinauf durch einen wilden Wald, der uns fast schon ein bisschen an einen Urwald erinnert. Buchen, unzählige verschiedene Farne, Lianen die hoch auf die Bäume klettern, riesige Brotbäume und viele Pflanzen die wir nicht kennen. Oben, nahe dem Gebirgskamm, verändert sich die Vegetation und wir schlängeln uns durch Ginster und Agaven.
Hier oben haben wir eine fantastische Sicht auf das Skigebiet des Mt Hutt, Pudding Hill Stream und die Ebene von Canterbury. Auf dem ganzen Track ist uns nur eine Frau begegnet und wie alle Neuseeländer stellt sie uns die drei ersten obligaten Fragen: Wie geht es? Woher kommt Ihr? Wie lange bleibt ihr im Land? Ich weiss immer noch nicht, was ich auf diese Fragen wirklich antworten soll. /RS

31.10-2010
Heute geht es an einen bekannten Skiort von Neuseeland. Methven ist ein herziges Dorf und lebt von den Skipisten. Am nah gelegenen Mt. Hutt kann man fünf Monate im Jahr Ski fahren (von Juni bis Oktober). Ein Sechser-Sessellift bringt die Skifahrer von 1403 m auf 2083 m hoch! Daneben gibt es auch Vierer- und Dreier Sessellifte. Das ganze Skigebiet umfasst ca. 365 ha.

Auf dem Weg nach Methven sind wir an mehreren Zucht-Hirsch Herden vorbeigekommen. Hier angekommen haben wir ein märchenhaft schönes Bed & Breakfast bezogen (Beluga) und sind dann sofort wieder losgefahren über Mt. Somers zum „Lake Clearwater“. Zu den Highlights dahin zählen Formationen aus Vulkangestein, tiefe Felsschluchten sowie eine vielfalt an Pflanzen. Und in der Ferne grüssten die Berge mit dem weissen Schnee. Da wir ca. 24 km auf einer gekiesten Strasse fahren mussten, sind wir nun mit dem gesammten Camperinnenleben total durchgeschüttelt.
Die Gegend zum Lake Clearwater war einer der Drehorte vom Film „Herr der Ringe“/ Edoras. Sobald ich wieder zuhause bin, muss ich mir den Film unbedingt noch anschauen. /RS

Akaroa

30.10.2010
Heute morgen verlassen wir schon früh den wunderschön gelegenen „Top 10 Holiday Park“ (Camping Platz). Der schöne Park liegt auf Terrassen oberhalb der Stadt mit Sicht auf Hafen und Akaroa.
Dem Kraterrand der erloschenen Akaroa-Vulkane entlang fahren wir über die Summit Road (Panorama Strasse) zurück nach Christchurch. Die Fahrt ist wiederum ergreifend schön mit viel Abwechslung. Vulkanische, goldgelbe Hügelzüge vom blühenden Ginster, tief unten die Bucht von Akaroa mit den vertäuten Schiffen, auf der anderen Seite in der Ferne das glitzernde Meer und wieder unten im Tal angekommen grosse, weidende Schaf- und Rinderherden.
Noch sind in Christchurch einige Einkäufe zu tätigen um am Camper noch dies und das zu verbessern. Danach geniessen wir noch einmal den Hagley Park. /RS

28.10.2010
Glücklicherweise klingt unsere Erkältung, die uns seit Tagen das Leben schwer macht, langsam ab. Trotzdem haben wir heute einen Schongang eingelegt und die Strandpromenade mit den vielen Souvenirläden und den Strassencafés unsicher gemacht. Der Cafè und vor allem auch der Capuccino sind vom Feinsten.
In der Bucht hat am Morgen das Kreuzfahrtschiff, die „Princess Cruise“, angelegt und hunderte von Passagieren ausgespuckt. Das Städtchen platzte aus allen Nähten. Diese Szenerie spielt sich offenbar zwei bis drei mal jährlich ab. Am Abend haben wir die Promenade wieder für uns. /RS

27.10.2010
Wir verlassen Christchurch auf einer gut ausgebauten Landstrasse (Nr.75) Richtung Akaroa. Dabei kommen wir an grossen Rinder- und Schafherden, sowie auf grünen Weiden grasenden Rennpferden vorbei. Die ca. 100 km lange Fahrt quer durch die Halbinsel führt uns via Little River über die Summit Road zu unserem Ziel Akaroa. Dabei passieren wir die Lagunen des Lake Ellesmere und Lake Forsyth. An zwei Stellen kommt man auf der Strasse dicht an das von Fischern beliebte Brackwasser heran. Die Fahrt war sehr abwechslungsreich und die Strasse wenig befahren. Die riesige Lagune, ringsum die bereits etwas höheren Hügel von denen der hohe Ginster goldgelb leuchtete, dazu der blaue Himmel und die weissen Wolken haben eine ganz bezaubernde Stimmung erzeugt.

Akaroa ist eine hübsche Kleinstadt mit herzigen Cottages und bunten Gärten und last but not least, einem grossen Naturhafen. Es ist auch der Ort der ersten französischen Siedlung des Landes. Die Strassennamen, Motels und Lokale sind noch immer französisch beschriftet. / RS

Christchurch

26.10.2010
Heute konnten wir endlich unser Fahrzeug genauer prüfen, d.h. die Pneu’s gleichmässig und genügend aufpumpen und Wasser und Oel kontrollieren. (statt 55 hatte es nur 30 psi!!) Das Steuerrad hat leider etwas Spiel, trotzdem fährt sich das Vehikel nun nach dem Pneupumpen ewas leichter.
Wir haben heute Christchurch auf einen Ausflug ans Meer, nach New Brigthon verlassen und sind am frühen Nachmittag wieder zurück gefahren. Die Fahrt haben wir auch ein wenig übungshalber gemacht. Martin konnte so das GPS auf seine Tauglichkeit überprüfen und sein Navigationstalent unter Beweis stellen. Und ich musste mich zum erstenmal im Werkverkehr und den unzähligen Doppel-Kreisel bewähren. Auf dem Amaturenbrett habe ich ein grosses Blatt Papier geklebt.
Darauf steht nur ein Wort: L I N K S /RS

25.10.2010
Den heutigen Tag wollten wir eigentlich vor allem unserem Automobil widmen. Das heisst, wir haben eine Isuzu Garage aufgesucht, die einen umfassenden Checkup hätte machen sollen. Neuseeland aber feierte heute den Labour Day. Wir versuchen es morgen wieder und hoffen, dass der Camper in einem besseren Zustand ist, als er mir den Anschein macht. Unsere Rollen sind klar definiert: Martin führt, zahlt und kritisiert. Ich fahre.
Der Linksverkehr hier ist für mich eine riesige Herausforderung und ich muss mich 100% aufs Fahren konzentrieren, kein rechts und kein links schauen. Ausserdem ist der Camper zu klein, um von Komfort sprechen zu können und zum Fahren doch schon fast monströs. Auch macht der Motor einen riesen Lärm.
Den nun frei gewordenen Tag haben wir zu einem Bummel durch die Christchurch Innenstadt genutzt. Neben der imposanten Cathedrale trifft man immer wieder auf den Fluss Avon, der sich durch die Innenstadt und Grünanlagen schlängelt. Zufällig sind wir durch eine besonders charmante Fussgängerzone gekommen: Die „New Regent Street“. 1932 im spanischen Missionsstil erbaut.
Hier darf nur die restaurierte Strassenbahn verkehren. Dafür haben die kleinen Cafés und Restaurant viel Platz für ihre Bestuhlung. Und auch wir haben hier unseren Cappucino an der Sonne genossen.
Frisch gestärkt machen wir uns nun auf den Weg zum Canterbury Museum . Darin ist die „Maori Gallery“ untergebracht mit vielen Objekten aus Jade, Holz und Stein. Man glaubt sich in die Steinzeit versetzt. Besonders beeindruckt war ich jedoch von der „Colonist’s Gallery“: eine Nachbildung einer Strasse in Christchurch dem späten 19.Jh., durch die man ganz locker spazieren kann, um dem Alltag zuzusehen, und Geschäfte und Häuser aus der Gründerzeit zu betreten.
Ein weiteres Highlight war die „Hall of Antarctic Discovery“: Ein grosser Beitrag zur Erforschung der Antarktis. Die Bedeutung der Forscher und Entdecker von Scott, Shackleton und Amundsen. Unvorstellbar für uns, mit welch primitiver Kleidung, Schuhen und Gerätschaften diese Abenteurer die Antarktis erkundet haben.
Beim Rückweg zu unserem Hotel sind wir an der städtischen „Art Gallery“ vorbeigekommen. An diesem auffälligen, aber auch sehr chicken, 2003 errichtete Gebäude aus viel, viel Glas und Metall, konnte Martin nicht vorbeigehen. Darin ausgestellt sind ältere Kunst, Werke aus dem 20.Jh. und zeitgenössische Kunst. Und darin natürlich auch wieder Restaurant und Café und auch daran ist mit Martin kein Vorbeikommen.
Mit all den vielen interessanten Eindrücken vor Augen sind wir noch einmal durch die grüne Lunge der Stadt, den „Hagley Park“, zurück zum Hotel spaziert. In diesem sehr weitläufigen Park findet man einen Golfplatz, verschiedene Sportanlagen, mit alten, wunderschönen Bäumen gesäumte Spazier- und Velowege, künstlich angelegte Seen und den vormals erwähnten Botanischen Garten.
Ich liebe die Natur im Frühling ganz besonders und Neuseeland steht in voller Frühlingspracht. /RS

24-10-2010
We had a dream and now a Schock!
Gestern haben wir den bereits im voraus bezahlten Camper, ein „Isuzu Elf 4 WD“, übernommen. Der Verkäufer hat ihn uns in unser Hotel gefahren. Meine Befürchtung, dass er meinen Ansprüchen nicht gerecht werden kann, hat sich auch sofort bestätigt. Dieser Camper ist um einiges kleiner als wir beide es uns immer vorgestellt haben. Und da das Wohnmobil auch über Monate unbenutzt herum gestanden hat, haben sich Spinnen, Staub, Schmutz, Sand usw. festgesetzt.
Wir haben uns sofort mit Lappen und Seife eingedeckt und getan was getan werden musste.
Eine freudige Ueberraschung haben wir an diesem Tag allerdings doch noch erleben dürfen:
Unsere Freunde aus Coromandel haben uns ein riesiges Paket mit Bettwäsche, Küchen- und Badwäsche sowie ein Paket Kaffee geschickt!
Glücklicherweise haben wir dieses Hotel hier bis Mittwoch gebucht, so kann ich diesen tollen Komfort samt wunderbarem Frühstücksbuffet und Abendessen noch etwas weiter geniessen.
Was danach sein wird weiss ich noch nicht. Weiterhin Hotel oder alternativ Bed & Breakfast oder graue Campermaus. We will see. Ich tendiere auf erstere zwei. /RS

22.10.2010
Heute haben wir mal die Gegend um unser Hotel erkundet und einige Einkaufsläden durchstöbert. Shopping in Neuseeland ist um einiges einfacher als bei uns. Alles kann man hier auf engem Raum in verschiedenen Läden in einer riesigen Mall finden. Gleichzeitig ist auch ein Supermarkt vorhanden, wo man die täglichen Produkte einkaufen kann. Es entspricht etwa einem Glattzentrum.
In den „Food Courts“ sind unzählige Kleinrestaurants nebeneinander, wo für jeden Geschmack was dabei ist, wie z.B. Sushi, Thai, Chinesisch, Italienisch, Indisch usw. Natürlich komme ich mit den Süssigkeiten nicht zu kurz, Ruth warnt zwar immer wieder wegen den Kalorien, aber das beeindruckt mich eigentlich nicht so sehr! :-).
Im Kathmandu Shop finden wir tolle Fleece Bekleidung, denn es ist noch immer saukalt hier und der Wind bläst uns stetig um die Ohren. Im Süden werden wir wahrscheinlich sehr froh sein um diese warmen Sachen. /MS

21.10.2010
Erste Erkundigungsschritte durch diese sehr englisch geprägte Stadt in der Region Canterbury.
Noch immer sind Erdbebenschäden vom 4.09.2010 (Stärke 7,1) und neu von vorgestern, vom 19.10.2010 (Stärke 5) sichtbar. Seit ich hier bin, ist, glaube ich, eines meiner Ohren immer damit beschäftigt auf das Grollen, das offenbar einem Beben vorausgeht, zu achten.
Wir haben natürlich wieder zu Fuss das Zentrum mit dem Kathedralplatz und den, im Vergleich zu dem chicen Sydney, schon fast ländlich anmutenden Geschäften erkundet. Am Fluss Avon entlang und wiederum durch den Botanischen Garten im Hagley Park durften wir durch fast baumhohe, in voller Blüte stehende Rhododendren und Kamelienbäume zu unserem Hotel schlendern. Gegen den beissenden Wind haben wir uns schnell mit feiner, warmer Merino Bekleidung eingedeckt. Diese Produkte werden in Neuseeland hergestellt und sind weltweit für ihre Qualität bekannt.
Dieser wunderbare Tag haben wir mit einem wirklich vorzüglichen Dinner in unserem Hotel abgerundet. /RS

20.10.2010
Flug von Sydney mit der Emirates nach Christchurch New Zealand. Bezug unseres Zimmers im Hotel „Chateau on the Park“. Wie der Name schon sagt, liegt dieser Hotelkomplex in einem schönen Blumengarten am Rand des „Hagley Parks“. /RS

Sydney

DER 15.OKTOBER 2010 ist da und unsere Reise nach Neuseeland mit einem Stopover in Sydney hat mit einem sehr komfortablen Flug mit der Thai Airways, freundlichem und aufmerksamen Bordpersonal und wirklich gutem Essen begonnen. Von A-Z: Toll!
In Sydney hat uns ein Hotelzimmer (Hotel Four Seasons) mit vollem Blick auf den Hafen und die berühmte Opera, sowie das zweitberühmte Wahrzeichen der Stadt, die Sydney Hafenbrücke (Baujahr 1932) erwartet. Leider mussten wir dieser einmaligen Aussicht wegen etwas Nachtlärm in Kauf nehmen. Der Jetleg hat uns aber sowieso den Tiefschlaf geraubt. Sydney hat uns beide tief beeindruckt. Wegen seiner Lage zwischen den kurvigen Wasserstrassen ist die Orientierung sehr komplex. Sydney, eine sehr saubere, moderne und wohl organisierte Stadt mit Hochhäusern, Boutiquen und Restaurants. Ausserdem auch viel Natur, die sie pflegen und schützen. Ueberall stehen grosse Abfalleimer da, weshalb auch kaum Unrat herum liegt und öffentliche Toiletten gibt es auch genügend. /RS

17.10.2010

An unserem ersten Tag haben wir uns natürlich sofort auf Sydneys absolutes Wahrzeichen, das markante und einzigartige Opernhaus gestürzt. Die vielen Besucher und der ganze Rummel wurde uns dann doch schon bald einmal zuviel und wir sind in den nahe gelegenen Royal Botanic Garden geflüchtet. Der wunderbar ruhige Park mit vielen Rasenflächen, auf denen viele riesige ur-uralte Bäume wachsen, lassen einen wieder ganz ruhig und demütig werden. Unmengen von verschiedenen Vogelarten begleiten uns singend und kreischend. Am auffälligsten sind die Kakadus mit dem weissen Gefieder und der gelben Haube. An einer Stelle haben wir Bäume vollbesetzt mit Flughunden beobachtet. Natürlich fehlen auch viele wunderbare Frühlingsblumen, riesige Farne usw. nicht. Eigentlich stellen wir uns etwa so den Garten Eden vor!
Dieser wundervolle Ort wird gerne von chinesischen Brautpaaren zur Trauung genutzt. Wir hatten das Vergnügen gleich drei Hochzeitspaare in wundervoller Kleidung mitsamt den Gästen, ebenfalls in Festrobe, zu beobachten.
Nachdem ich mich dann endlich von den fröhlichen und so wunderschön gekleideten Hochzeitsgesellschaften losreissen konnte, sind wir mit einer Fähre aus der Hafenenklave hinaus zur Manly Beach gefahren. Eine Bucht mit goldenem Sand und braungebrannten Surferkörper. /RS

18.10.2010

Heute planen wir Sydneys Chinatown unsicher zu machen. Ein enges Viertel bestehend aus Restaurants, Läden, Internet Cafés und duftenden Gassen. Die Strassen sind voll von Chinesen und Asiaten. Doch schon bald sichten wir einen verheissungsvollen Wegweiser: „Chinese Garden“. Und nichts wie los dahin.
Das Gelände wurde 1988 gestaltet. Die Gärten sind nach dem Yin-Yang-Prinzip angelegt. Eine Oase der Ruhe mit Wasserfällen, Seen mit Koi’s, Fusswegen, Pavillons, üppigen Pflanzen und mystischen Felsfiguren.
Der Heimweg führt uns durch das Stadtzentrum mit den teuren Kaufhäuser und den 100 Jahre alten Einkaufspassagen. Im Queen Victoria Building mit 200 Läden ist MARTIN! nicht mehr zu halten.
Prachtvoll was sich hier in diesem ehrwürdigen Gebäude ansammelt. Ich habe noch immer kein Australischer Dollar auf mir und ich denke, dass sich Martin nur deshalb mit mir da hinein gewagt hat. /RS

19.10.2010

Ausruhen und nochmals Hafenrundgang mit erneutem Besuch des Botanischen Gartens. /RS