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Raspberry als billige Webcam, Bewegungsmelder und Wetterdatensammler

Dieser Artikel beschreibt den Bau einer kostengünstigen Ueberwachungskamera mittels eines Raspberry PI als Mikrocomputer. Es werden Videos in HD Qualität bei Bewegung aufgezeichnet und mittels WiFI auf einen Cloud hochgeladen. Live – Bilder und Wetterdaten sind mittels Webbrowser auf Smartphone oder Computer jederzeit sichtbar. Normalerweise ist so eine Einrichtung ein Kostenfaktor, aber diese Lösung ist für ca. 100 chf machbar.

Ich wiederhole hier nochmals die Daten aus einem vorhergehenden Artikel, was wir bei diesem Projekt benötigen sind:

Einen Raspberry Pi mit 700Mhz ARM Prozessor und 512MB RAM bestückt. (Variante B Rev.2).

Als Betriebssystem verwende ich ein spezielles Linux Derivat, das bereits auf den ARM Prozessor abgestimmt ist. Das Raspian Image (zip File) kann von dieser Seite heruntergeladen und entpackt werden.

Nebst einem bestehenden PC mit SD-Card Reader, Netzwerkkabel, Wlan-Router habe ich folgende Hardware beschafft:

Steckernetzteil 5.25V 1.5A (Speziell für den Pi entwickelt)

8 GB SDHC Speicherkarte, Class 10 (Kingston, SanDisk,Transcend)

Miniature WiFi (802.11b/g/n) Modul für Raspberry Pi

PiNoIR Camera Modul mit Flachbandkabel

Steckbrett mit div Male/Female Kabeln, 10 kOhm Widerstand

DS18B20 Temperatursensor

BMP085 Luftdrucksensor

DHT11 Temperatur/Feuchtigkeitssensor

Dummy Ueberwachungskameragehäuse

Lieferbar z.B. Pi-Shop, Amazon, RS Component, Digitec

Webcam

Bei Betriebssystemen die auf Linux aufbauen kann man die gesamte Arbeit auf der Kommandozeile oder eben im Terminal erledigen. Wir stecken also die Speicherkarte in einen Computer oder Laptop und geben:

fdisk -l

Die SDHC Karte wird beispielsweise mit sdb1 angegeben, was darauf hinweist das wir die SDHC Karte mit sdb ansprechen.
Nun wechseln wir ins Directory wo sich unser entpacktes Raspian image befindet z.B.:

cd /home/user/download

Mit dem Befehl:

dd bs=4M if=xxx-wheezy-raspian.img of=/dev/sdb

kopieren wir das Image auf die SDHC Karte. Dies geht ca. 2 Minuten
Stecken Sie die Karte in Ihren Raspberry, verbinden Sie mit dem Netzwerkkabel und starten Sie den Raspi.
Finden Sie in Ihrem Router die IP Adresse heraus und gehen per SSH auf Ihren Raspi z.B. ssh pi@192.168.178.200 antworten Sie mit

yes und password raspberry

Jetzt sind Sie auf der Konsole vom Raspi und werden hier noch einige Aenderungen vornehmen:
Zuerst aktivieren wir das WiFi, indem wir die Datei folgendermassen anpassen z.B:

nano /etc/network/interfaces

auto lo
iface lo inet loopback
 iface eth0 inet dhcp
allow-hotplug wlan0
 iface wlan0 inet manual
 wpa-roam /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf
 iface default inet static
 address  192.168.178.200
 netmask  255.255.255.0
 gateway  192.168.178.1

Die WPA Konfiguration für den WiFi Router noch eingeben, nano /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf:


ctrl_interface=DIR=/var/run/wpa_supplicant GROUP=netdev
update_config=1
network={
ssid="Ihre SSID"
psk="Ihr WPA Code"
# Protocol type can be: RSN (for WP2) and WPA (for WPA1)
proto=WPA
# Key management type can be: WPA-PSK or WPA-EAP (Pre-Shared or Enterprise)
key_mgmt=WPA-PSK

# Pairwise can be CCMP or TKIP (for WPA2 or WPA1)
pairwise=TKIP

#Authorization option should be OPEN for both WPA1/WPA2 (in less commonly used $
auth_alg=OPEN
}

Wir starten den Raspi neu und prüfen, ob Wlan funktioniert ohne Ethernetkabel, dazu geben wir den Befehl ein: reboot
Falls Verbindung mit WiFi klappt geht’s weiter, ansonsten mit Ethernetkabel nochmals überprüfen, wo der Fehler liegt. Evtl muss SD Karte neu kopiert werden 😦
Mit ssh pi@192.168.178.200 sind wir mit WiFi wieder im Raspi und können noch die weiteren Befehle eingeben!
Jetzt updaten wir mal den Raspi:


sudo su
apt-get update
apt-get upgrade
apt-get install rpi-update
rpi-update
 

Wir konfigurieren den Raspi auf unsere Bedürfnisse und geben ein:

raspi-config

Expand Filesystem,Passwort ändern,Zeit,Sprache,Kamera ein, SSH ein, Optionen.Hostname etc.
Nun gehts weiter mit Zusatzsoftware installieren z.B Motion (Kamerasteuerung) Wir installieren zuerst das Standardpaket um alle Abhängigkeiten korrekt zu haben und ändern nachher auf eine Spezialversion (in Dropbox), die auf die Raspi Camera angepasst wurde:

apt-get install motion
cd /tmp
sudo apt-get install -y libjpeg62 libjpeg62-dev libavformat53 libavformat-dev libavcodec53 libavcodec-dev libavutil51 libavutil-dev libc6-dev zlib1g-dev libmysqlclient18 libmysqlclient-dev libpq5 libpq-dev
wget https://www.dropbox.com/s/xdfcxm5hu71s97d/motion-mmal.tar.gz
tar zxvf motion-mmal.tar.gz
sudo mv motion /usr/bin/motion
sudo mv motion-mmalcam.conf /etc/motion.conf
sudo nano /etc/default/motion

change line:

start_motion_daemon=yes

Weiter gehts:

sudo nano /etc/motion.conf
sudo chmod 664 /etc/motion.conf
sudo chmod 755 /usr/bin/motion
sudo touch /tmp/motion.log
sudo chmod 775 /tmp/motion.log

Im motion.conf ändern wir:nano /etc/motion.conf

daemon on
logfile /tmp/motion.log
width 640
height 480
framerate 2
pre_capture 2
post_capture 2
max_mpeg_time 600
fmpeg_video_codec msmpeg4
stream_localhost off

Da die SD Karte nicht viel Speicher hat werden wir später Videos auf einen Cloud hochladen.
In der Zwischenzeit eröffnen wir einen Pfad wo Fotos und Videos von Motion abgelegt werden:


mkdir /home/pi/Bilder  

Und im motion.conf ändern wir target dir /home/pi/Bilder

jetzt kann man motion starten:motion motion.conf >> LED rot leuchtet an Camera auf! Wir probieren Mal den Livestream im Webbrowser: http://192.168.178.200:8080 (8080 ist der Streamport den wir beliebig wählen können im motion.conf)


Nun Gehts weiter für die Sensoren: Billige digitale Temperatursensoren wie zb DS18B20 (siehe Amazon) 1-wire digital temperature sensor. Installation kann zb auf der linken Seite unten in der Webcam eingetragen werden Dazu die 1 wire anschlüsse installieren siehe hier http://www.raspberrypi-spy.co.uk/2013/03/raspberry-pi-1-wire-digital-thermometer-sensor/ Details und Verdrahtung auf einem Steckbrett sind dort gut dargestellt. Hier mein modifiziertes Programm:

 

nano sensor2motion.sh

#!/bin/bash

#########################################################################

#Name: sensor2motion.sh
#Subscription: This script fetches the tempreature from a sensor and send the forecast to motion
#by A. Laub
#andreas[-at-]laub-home.de
#Set the language
export LANG="de_DE.UTF-8"
#Load the Pathes
export PATH=/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin 

#set the variables:

TEMP1=$(echo " $(grep 't=' /sys/bus/w1/devices/w1_bus_master1/28-00000585d789/w1_slave | awk -F't=' '{print $2/1000}')" )

#start the things

TEXT="Aussentemperature: $TEMP1 C"

# Set on Camera Image0

wget -q --delete-after "http://localhost:8081/0/config/set?text_left=$TEXT"

 im crontab -e

fügen wir diese zeile ein:

* * * * /home/pi/sensor2motion.sh*

Wir werden nun einige Programme in Python verwenden um weitere Schritte zu unternehmen dazu überprüfen wir, ob die entsprechenden Programme schon auf dem Raspi installiert sind:

apt-get install python
apt-get install python-pip
pip2 install gdata

Um Bilder und Videos im Google Drive hochzuladen kann dieses Python Programm weiterhelfen, Details siehe:

http://jeremyblythe.blogspot.pt/2012/06/motion-google-drive-uploader-and.html

Beim update von Raspian siehe uname -a! Falls Kernel grösser 3.18 dann sollte Raspi Config gemäss:

https://learn.adafruit.com/adafruits-raspberry-pi-lesson-4-gpio-setup/configuring-i2c

angepasst werden!

Um Feuchte und Temperatur zu messen habe ich folgende Anleitung angewendet funktioniert einwandfrei:

https://chrisbaume.wordpress.com/2013/02/10/beer-monitoring/

Damit ist ein tolles Tool aus der Webcam geworden! Viel Spass

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Archlinux auf altem Laptop Toshiba SA50-120

Auf meinem Weg durch die Linuxwelt bin ich auf Archlinux gestossen und bin begeistert von der Einfachheit des Betriebssystems. Als erstes sei gesagt, dass diese Distribution nichts für Anfänger ist, aber wenn man als Linux-User schon einige Erfahrungen mit der Kommandozeile gesammelt hat und  ohne grafische Oberfläche im Terminal arbeiten kann lernt man hier wie ein Linux – System arbeitet.
Nebst Installationen auf alten PC habe ich hier versucht einen alten Laptop Toshiba Satellite SA50-120 wieder zum Leben zu erwecken. Das Windows XP Pro war dermassen langsam, dass ich den Laptop schon vor einigen Jahren „archiviert“ habe.
Die Ueberraschung war gross, wie schnell Archlinux auf diesem alten Laptop startete und wieder voll gebrauchsfähig ist mit Libreoffice, Firefox, Thunderbird und vielen anderen Softwarepaketen die ich nun hier als Installation beschreiben werde.

Die Philosophie von Arch Linux -> https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way -> Simplicity is the ultimate sophistication. (~ Höchste Verfeinerung mündet im Einfachen.) — Leonardo Da Vinci

Es gibt diverse Wikis mit der Anleitung für die Installation von Archlinux und doch musste ich noch einiges dazulernen, weil sich dieses System sehr schnell weiterentwickelt. Ich versuche hier die Installation mit der Anwendung von Systemd zu beschreiben:

Vorerst lädt man sich das neueste ISO – Abbild von http://www.archlinux.org/download/ herunter (32 bit Version). Dieses ISO – Abbild beeinhaltet nur die nötigsten Programme, um ein minimales Linux-Grundsystem zu installieren. (Keine grafische Oberfläche!!) Der Rest wird dann auf dem eigenen System via Binärpakete und Konfigurationsdateien eingerichtet. Das ISO – Abbild wird dann auf CD gebrannt oder via USB Stick gespeichert.

Somit kann mit der eigentlichen Installation begonnen werden. Laptop mit dem Router am Netzwerk anschliessen um eine Internetverbindung zu gewährleisten. Wir gehen davon aus, dass wir bestehende Installationen auf dem alten Laptop überschreiben und somit alle Daten verloren gehen. Starten Sie den Laptop mit der gebrannten CD, indem Sie das Bootmedium auf CD umstellen. Nach dem Start der CD landen wir in einem Terminal den wir mal vorerst auf deutsche Tastatur umstellen:

loadkeys de-latin1

Als nächstes partitionieren wir die Festplatte: sda1 mit mindestens 15 Gb und Swap mit 500 MB:

fdisk /dev/sda
Command (m for help): n
Partition type:
p primary
e extended
Select (default) p): p
Partition number (1-4, default 1): 1
First sector (2048-.., default 2048): enter
Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +15G
Partition 1 of type Linux and of size 15 GiB is set
Command (m for help): n
..(wie zuvor bei Partition1)
Command (m for help): t
Partition number (1-4): 2
Hex code (type L to list codes): 82
Command (m for help): p
Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System
/dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux
/dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris
Command (m for help): w

Wer Mühe hat mit der Partitionierung der Festplatte, weil noch andere Partitionen vorhanden sind, verwendet ein sehr gutes Tool „Gparted“ und bearbeitet vor der Installation von Archlinux die Festplatte damit!
http://gparted.sourceforge.net/download.php

Ist die Festplatte partitioniert, gehts weiter mit dem Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:

mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1

mkswap -L swap /dev/sda2

Netzwerkverbindung herstellen:

ping -c3 www.archlinux.de

Wenn eine Fehlermeldung erfolgt, nehmen wir mal an, die Netzwerkkarte wird mit eth0 benannt und ein kabelgebundener Router vorhanden ist, können wir mit dem DHCP – Server eine Verbindung aufbauen:

dhcpcd eth0

nochmals testen:

ping -c3 www.archlinux.de

Falls ok, können wir die Rootpartition einbinden:

mount /dev/sda1 /mnt

Jetzt installieren wir das Basissystem auf unseren Laptop:

Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei „mirrorlist“ zuerst gesichert und danach verändert:

cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak
nano /etc/pacman.d/mirrorlist

Am Einfachsten ist, die Zeilen löschen die man nicht braucht. (Strg+k)

Solange löschen bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht. Speichern mit Strg+O, danach nano mit Strg+X verlassen .

Das Basissystem wird durch die Gruppe base komplett installiert.

 
pacstrap /mnt base

Damit ist das Basissystem installiert und wir erzeugen noch die fstab Datei in der die Laufwerke festgelegt werden:

genfstab -Lp /mnt >> /mnt/etc/fstab

Jetzt können wir das Installationsmedium (CD oder USB) verlassen und das neu installierte Archlinux betreten:

arch-chroot /mnt

Es folgt die Systemkonfiguration, Systemd, das neue Initsystem greift auf diese Klartextdateien zu:

Rechnername z.B:

echo Toshiba > /etc/hostname

Spracheinstellung:

echo LANG=de_CH.UTF-8 > /etc/locale.conf
echo LC_COLLATE=C >> /etc/locale.conf

Tastaturbelegung:

echo KEYMAP=sg-latin1 > /etc/vconsole.conf

Zeitzone:

echo Europe/Zurich > /etc/timezone

Der Rechnername auch hier eintragen:

nano /etc/hosts
#<ip-address>	<hostname.domain.org>	<hostname>
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost Toshiba
::1		localhost.localdomain	localhost Toshiba

Konfiguration von /etc/locale.gen:

nano /etc/locale.gen

und die entsprechenden locale # auskommentieren (de oder ch), anschliessend speichern und generieren:

#de_CH.UTF-8 UTF-8
#de_CH ISO-8859-1
#de_DE@euro ISO-8859-15
Weiter die locals generieren mit:
locale-gen

Nun mal die Repository Datenbank erneuern mit:

pacman -Sy

Einen Linux Kernel erzeugen:

mkinitcpio -p linux

Ein Root Passwort definieren und nicht vergessen!!

passwd

Den Bootloader installieren hier am Beispiel von Grub:

pacman -S grub-bios
grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg
grub-install /dev/sda

Archlinux verlassen und zum Installationsmedium zurückkehren:

exit
umount /dev/sda1
reboot

Wenn alles funktioniert hat startet nun Archlinux bis zur Konsole, wo Sie mit Root als Benutzer und Ihrem Rootpasswort einsteigen.

myhost login: root
password: geheim
[root@myhost ~]# _

Glückwunsch und Welcome zur Welt von Archlinux!

Das graphische System folgt nun mit:

pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils
pacman -S xorg-drivers

wählt man „all“ so sucht sich das System selber den geeigneten Video Driver!

Als grafische Oberfläche wählte ich xfce hier können später andere grafische Oberflächen installiert werden:

pacman -S xfce4

Nun installieren wir Systemd mit:

pacman -S systemd

Nun konfigurieren wir systemd mit dem graphical.target:

systemctl enable graphical.target

Um die Daemonen in systemd zu starten müssen folgende Pakete installiert sein:

pacman -S syslog-ng acpid dbus networkmanager alsa-utils avahi cups gdm cairo human-icon-theme

Fehlende Pakete werden hier erwähnt und können gleich mit pacman -S installiert werden!

Nnn aktivieren wir die Daemonen in Systemd:

systemctl enable syslog-ng.service
systemctl enable acpid.service
systemctl enable NetworkManager.service
systemctl enable cupsd.service
systemctl enable dbus.service
systemctl enable dhcpcd@eth0.service
systemctl enable vconsole.service
systemctl enable cronie.service
systemctl enable gdm.service
systemctl enable autologin@ttyl.service
systemctl enable cairo.service

Nun noch das alte initsystem löschen:

pacman -R initscripts
pacman -S systemd-sysvcompat

Einen Benutzer hinzufügen:

adduser

Alle Fragen indivduell beantworten!

gpasswd -a "Benutzer" audio

Nochmals ein „reboot“ ausführen und dann das grafisches Interface starten:

startxfce4

Haben wir eine grafische Oberfläche, dann hats geklappt und wir installieren weiter Softwarepakete in der Konsole, indem wir mit „su“ auf Rootebene gehen:

pacman -S firefox firefox-i18n-de
pacman -S thunderbird thunderbird-i18n-de
pacman -S libreoffice  (enter wählt alle pakete!)
pacman -S libreoffice-de (deutscher Zusatz)
pacman -S ttf-dejavu
pacman -S alsa-lib
amixer set Master,0 85% unmute
aplay /usr/share/sounds/alsa/Front_Center.wav
pacman -S flashplugin mplayer vlc rhythmbox brasero icedtea-web-java7
pacman -S gimp
reboot

Beim Startfenster Gnome durch XFCE4 ersetzen ansonsten eine Fehlermeldung kommt, dass Gnome nicht installiert ist.
Da Archlinux ständig weiterentwickelt wird, können die „Rolling release“ ständig ergänzt werden mit dem Befehl zum updaten:

pacman -Syu

Lautsprecher feintuning kann nun via alsamixer auf seine persönlichen Bedürfnisse eingestellt werden. Gelöscht werden Pakete mit dem Befehl:

pacman -R <paketname>

Aufräumen von nicht mehr verwendeten Paketen wird mit folgenden Befehlen durchgeführt:

pacman -Qdtq und nachher: 
pacman -Rcns `pacman -Qdtq`

Programme die als AUR – Pakete verfügbar sind, können im AUR (de) als Tarball heruntergeladen werden, wie z.B. tvbrowser, dass als  tvbrowser*.tar.gz vorhanden ist und dann entpacken:

tar -xvzf tvbrowser_3.3.2.tar.gz
cd /home/benutzer/tvbrowser_3.3.2
makepkg --asroot
(falls Fehlermeldung kommt "java-runtime" fehlt, dies zuerst installieren mit pacman -S java-runtime)
pacman -U tvbrowser_3.3.2.pkg.tar.gz

Nun ist tvbrowser im Anwendungsmenue unter Multimedia eingetragen und kann von dort gestartet werden. Fertig!

Archlinux kennt so keine Grenzen weiter ausgebaut zu werden individuell auf eigene Bedürfnisse!

Ich habe beim Toshiba eine PCMIA Karte von Netgear eingesteckt, diese ermöglicht mir durch installieren von netcfg einen problemlosen WiFI Empfang.

Viel Spass!!

Multiboot in Linux defekt

Wer sein Startmenue im Multiboot System zerschossen hat, kann vielleicht mit dieser Vorgehensweise alles wieder retten.

Meldungen wie z.B. „>rescue grub“ müssen also keine Panik mehr auslösen!

Dazu brauchen wir eine Live CD oder USB und kopieren die Grub2 Files. Vorgehen:
1.  Live Cd resp USB starten
2. Terminal öffnen
3. Partition herausfinden wo z.B. Ubuntu installiert ist:      sudo fdisk -l (Ubuntu bei mir auf sda6)
4. Partition mounten wo Ubuntu drauf ist:           sudo mount /dev/sda6  /mnt
5. Grub nochmals installieren:              sudo grub-install –root-directory=/mnt/ /dev/sda
6. Reboot
7. Grub erneuern:                                       sudo update-grub

Partitionsbezeichnung wie in meinem Beispiel auf eigenes System anpassen!! Das wärs schon ma,l mein System läuft wieder problemlos.

Selectline in Virtualbox installieren

Als Anwender von Linux Betriebssystemen im Geschäftsbereich stellt sich immer wieder mal die Frage: wie kann man ein Windows basiertes Software Paket in der Linuxwelt betreiben?

Virtualbox (zurzeit 3.2.6) ist da sicher eine gute Wahl. Die Installation der Virtualbox in Ubuntu 10.04 läuft automatisch ab, wenn man das Binary für Linux Hosts herunterlädt.

Nun startet man die Virtualbox und installiert mit einer neuen Windows Lizenz die entsprechende Windows Version in meinem Fall war es Windows XP Pro mit SP3 von der CD. Windows runterfahren.

In der Virtualbox stelle ich das Netzwerk auf Netzwerkbrücke und gebe den Ordner an, indem sich das Selectline auf dem Server befindet. Nun habe ich Verbindung zum Internet und kann die üblichen Updates von Microsoft auf den neuesten Stand bringen. Windows Zusatzprogramme wie Messenger, Player etc deinstalliere ich, alles was nicht für den Tageseinsatz einer Geschäftsinstallation benötigt wird um das System so leicht wie möglich zu machen.

Innerhalb Windows stelle ich im Explorer unter Extras eine Netzwerkverbindung zu dem Selectline Ordner her,  wo sich das Setup von Selectline befindet. Ein Click auf Setup startet die Installation wie es bekannt ist bei einer normalen Netzwerkkonfiguration.
Bde Engine etc etc aktivieren und als Arbeitsplatzinstallation starten.

Am Schluss die üblichen Installationen wie Drucker und Email konfigurieren.
Oben im Fenster auf Geräte klicken und die Gast Erweiterungen installieren. Dadurch wird die Tastaur und Maus besser angesteuert.

Ein Test zeigt, dass alles einwandfrei funktioniert. Selectline schliessen fertig.

Das Windows nun als virtuellen Zustand speichern und beenden (obere Ecke X). Ein Sicherungspunkt erstellen. Virtualbox beenden.

Ein neuer Start von Virtualbox und Start der gesicherten Windows Version bringt in Sekunden das System wieder zum vergangenen Punkt. Selectline starten voilà.

Festplatte klonen

Mein Alter PC hat eine Festplatte mit 40 GB und diese ist zu klein um daraus einen File- und Printserver zu basteln. Die neue hat 320 GB und wird später in mehrere Partitionen unterteilt mit Gparted.

Mit der Live CD von Puppy wird PC gebooted und die neue HD erkannt und angezeigt. Bei beiden HDs ein unmount (aushängen) gemacht.Die neue Festplatte z.B sdb die Sie durch den Befehl fdisk -l festgestellt haben, braucht noch eine leere Partitionstabelle. Befehl in der Konsole cfdisk -z /dev/sdb. Mit „Shift“ „W“ und einem „yes“ wird eine leere Tabelle auf die Platte geschrieben. Achtung nicht die falsche Festplatte so behandeln!

Danach in der Konsole dd if=/dev/sda of=/dev/sdb. Nach ca. 2 Stunden war alles 1:1 kopiert.

PC runterfahren und bevor die alte Festplatte ausgebaut wird vorerst nur die Stecker ziehen, um einen Testlauf zu machen. Einschalten und alles läuft perfekt, wie wenn die grosse HD immer installiert gewesen wäre.
Jetzt musste ich noch die Partition vergrössern, das mache ich wieder mit der Puppy Live CD und wähle Gparted. Danach die Partition auf gewünschte Grösse anpassen und weitere Partitions bilden. Nach dem Neustart hat Windows ein ausführliches CHKDSK gemacht um dann anstandslos zu starten.

Zusätzlich installiere ich nun Debian als Server und kann so falls mal nötig auch mal auf die alte Windowsinstallation zurückgreifen.

Ubuntu Server mit Statischer IP Adresse

Normalerweise wird bei der Installation der Server mit DHCP an den Router angemeldet und sofort ist der Netzanschluss sichergestellt. Sobald aber verschiedene Geräte abwechslungsweise auf den Router zugreifen ist der Serveranschluss nicht mehr gewährleistet und hier ist eine fixe IP Adresse von Vorteil.

Am einfachsten arbeitet man hier von der Konsole aus und kann die Aenderungen rasch durchführen:

Kontrolle wie das Net Interface angeschlossen ist:

sudo nano /etc/network/interfaces

Das primäre Interface eth0 sieht meist so aus:

auto eth0
iface eth0 inet dhcp

Jetzt ändern wir das DHCP auf statisch indem sie mit ifconfig das Netzwerk erforschen.

und ändern wie folgt: (Beispiel)

auto eth0
iface eth0 inet static
address 192.168.1.100
netmask 255.255.255.0
network 192.168.1.0
broadcast 192.168.1.255
gateway 192.168.1.1

Das DNS Setting kontrollieren Sie mit resolv.conf  file:

sudo nano /etc/resolv.conf

die Zeilen mit dem Name Server xxx.xxx.xxx.xxx ersetzen Sie mit der IP Ihres Nameservers.

Zuletzt den dhcp client löschen!

sudo apt-get remove dhcp-client

Das wär schon alles jetzt nur noch die Network Komponenten neu starten:

sudo /etc/init.d/networking restart

Zur Kontrolle einen ping ausführen z.B. http://www.google.com. Die Antwort erhalten Sie „xx bytes from ….“