Archiv für den Monat Dezember 2011

Eastern and Western Cape

20.11.2011
Die letzte Etappe steht uns bevor, gerade mal noch ca.100 km bis Kapstadt. Wir fahren via Paarl und Stellenbosch, und sehen unzählige Weingüter, mein Herz schmerzt so gerne würde ich hier verweilen.
Bald schon sehen wir die ersten Slums von Kapstadt und können uns vorstellen welche Armut in diesen Vierteln wohl herrschen muss. Das GPS führt uns sicher Richtung Hout Bay zu unserem Guest House Platinum. Frau Trost unsere Gastgeberin für die nächsten Tage heisst uns in Cape Town willkommen.

19.11.2011
Die meisten Betriebe der 43 Weinproduzenten können besichtigt werden. Dies lasse ich mir natürlich nicht entgehen und so miete ich alleine einen Guide und besuche mit ihm 4 Weingüter:
Glenwood, Graham Beck, La Motte und Dieux Donné. Einige der Sauvignon Blanc und Chardonnays sind ausgezeichnet. Ein Blend von Shiraz und Viognier im La Motte war mein Favorit. Nach 22 Weintestings hatte ich genug und war begeistert von den Südafrikaweinen. Die Weine von Paarl und Stellenbosch kenne ich noch nicht, also müsste ich eigentlich nochmals hin :-).

18.11.2011
Mit Wehmut verlassen wir Swellendam, ein Ort wo man gerne etwas länger verweilen möchte. Es geht nun weiter in die Weinregion von Südafrika. Robertson am Fusse des Langenberg ist berühmt für seine Weine, seine Rosengärten und den Jakarandabäumen. Überall blühen diese violett gefärbten Bäume entlang der Hauptstrassen. Je mehr wir uns Franschhoek nähern, umso öfter liest man französische Namen. Die Hugenotten brachten vor rund 300 Jahren den Wein nach Südafrika und hatten hier ihre Wurzeln. Nach der Überquerung des Franschhoekpasses öffnet sich uns ein Tal mit einer einzigartigen Landschaft von Obst- und Weingärten, unterbrochen durch Stauseen die für die Bewässerung benötigt werden. Unser Hotel das Country House hat die gebuchten Zimmer noch nicht freigegeben und so vergnügen wir uns mit einem lokalen Glas „Champagner“. Am Nachmittag spazieren wir durch die französisch geprägte Stadt und geniessen die lockere Atmosphäre.

17.11.2011
Wir fahren entlang der Swartbergkette auf der Road 62 durch die Kleine Karoo. Die trockene Landschaft hat ihre ganz eigene Vegetation mit niedrigen Büschen und sandigem Boden. Einige der Sträucher blühen gelb andere violett. Hin und wieder sehen wir ein Straussenpaar mit ihren Küken in dieser einsamen Gegend. Nach rund 240 km erreichen wir unser Ziel Swellendam. Ein kleines Städtchen am Fusse der Langenberge. Unser Guesthaus De Kloof ist wiederum ein altes Kaphollänische Gut, dass liebevoll und luxuriös renoviert wurde. Die grosszügigen Zimmer bieten alles, was der Gast sich wünscht und das Essen ist einmal mehr Spitzenklasse.
Am Nachmittag besuchen wir die Altstadt mit Ihren Kunstshops und Töpferei Ateliers. Natürlich landen wir am Ende im berühmten Café Pennantwing mit der angeblich besten Konditorei Südafrikas. Wir geniessen diese verträumte Welt bei herrlichen Süssigkeiten und Ruth findet in der Boutique einige schöne Andenken.

16.11.2011
Das wir auch eine Straussenfarm besichtigen wollen war wohl klar, gilt doch Oudtshoorn als das Zentrum der Straussenzucht in Südafrika. In unserer Nähe war die Cango Ostrich Farm die wir zu Fuss besuchen konnten. Um 1865 begann man damit, Strausse in Gefangenschaft zu halten und zu züchten. Früher hatte man die Tiere gejagt und erlegt, um an die begehrten Federn zu gelangen.
Die Blütezeit der Straussenzucht war im letzten Jahrhundert bis zum Beginn des 1. Weltkrieges. Mit den Federn wurde viel Geld verdient und die reichen Farmer liessen sich prunkvolle Häuser bauen – die so genannten Federpaläste.
Heute betreibt man die Straussenzucht, nicht mehr wegen der Federn, sondern zur Ledergewinnung und deren Fleischproduktion.
Auf der Farm werden den Hennen bis auf zwei Eiern ständig die Gelege geräumt und in Brutkästen ausgebrütet. Eine Henne kann bis zu 100 Eiern legen mit einem Durchschnittsgewicht von 1.6 kg!!
Nach ca. 42 Tagen schlüpfen die Küken. Wir hatten die Gelegenheit ein Küken beim Schlüpfen zu beobachten und waren erstaunt wie gross die bereits sind. Mit speziellem Pelletschrot – Futter werden dann die Strausse aufgezogen und sind nach etwa 14 Monaten schlachtfähig.
Attraktion der Farm war am Schluss ein Straussenritt. Keiner von uns wagte es auf einem Hahn zu reiten. Anscheinend muss es ein Riesenspass sein.
Am Nachmittag gehts weiter zu den Cango Caves. Sie werden zu den schönsten Höhlensystemen der Welt gezählt und bestehen aus drei Abschnitten (Cango 1, 2 und 3) mit einer Gesamtlänge von über vier Kilometern.
Die erste und grösste Kammer ist etwa 90 Meter lang, 50 Meter breit und bis zu 18 Meter hoch. Entspricht also etwa dem Innenraum einer Kathedrale.
Alle Höhlen enthalten umfangreiche Tropfstein-Formationen von beeindruckender Grösse. Die Abschnitte Cango 2 und 3 sind geschützt und nicht öffentlich zugänglich. Entsprechend oft klickten die Kameras um diese faszinierende Welt für immer digital zu speichern.
Anscheinend wurden die Höhlen schon vor über 10000 Jahren von Menschen bewohnt. Erst 1780 erfolgte die Wieder-Entdeckung der Höhle durch einen Hirten. Im selben Jahr erkundete ein Farmer den Beginn der ersten Kammer des Höhlensystem direkt hinter dem Eingang. 1792 wurde die Höhle weiter erkundet und eine zweite Kammer entdeckt. Man muss sich vorstellen zu jener Zeit gab es nur schwache Kerzenbeleuchtung umso spektakulärer ist deren Entdeckung!
Erst 1972 und später wurden weitere Höhlensysteme „Cango 2 und 3“ entdeckt. Beeindruckt kehren wir zurück zu unserem alten Landhaus und geniessen die Sonne am Pool.

15.11.2011
Leider müssen wir Abschied nehmen von Gondwana, einem Paradies in Südafrika. Wir fahren auf der Schotterstrasse nochmals zurück Richtung Mosselbay, dabei werden wir im Gondwana Park von Zebras, Antilopen und Gnu^s auf der Strasse verabschiedet.
Über den Robertspass (800m) kommen wir in die Kleine Karoo, eine trockene, sandige Hügellandschaft die mit farbigen Gebüschen übersät ist. Dieses Farbenspiel ist einmalig und fasziniert uns alle. Viele Straussenfarmen säumen den Weg zu unserem nächsten Ziel „Altes Landhaus“ in Oudtshoorn. Ein herrschaftliches Haus im kapholländische Stil. Die schöne Villa mit ihrem herrlichen Garten, wo Rosen nebst vielen afrikanischen Pflanzen blühen ein Paradies für Vögel und als Gast wird man herzlich empfangen. Die grossen Suiten mit Patio zum Garten begeistern uns alle. Wir sind in einem weiteren schönen Ort gelandet!
Am Nachmittag bewundern wir in einer Straussenlederfabrik das handwerkliche Können verschiedener Lederprodukte. Wir können es nicht lassen einige wunderschöne Stücke zu kaufen.

14.11.2011
Es ist nicht genug, um 600h gehts zur Morgensafari und das Frühaufstehen wird belohnt mit ausserordentlichen Wildtieren. Ein grosser Elefantenbulle versperrt uns den Weg und wir können uns nicht satt sehen an diesem intelligenten Tier. Geschickt reisst er mit dem Rüssel spez. Gräser aus, schüttelt die Wurzeln heftig vom Dreck los und kaut nachher genüsslich diesen Leckerbissen. Die Gräser wirft er in weitem Bogen weg.
Diesmal fahren wir in westlicher Richtung durch sehr hügeliges Gelände mit Proteas und Fynbos (Überbegriff für div. Erikaarten).
In der Talsohle stossen wir auf ein Zebrakadaver und unser Tourguide Arno sucht die Löwen, die das Zebra getötet haben. Wir werden nicht fündig dafür erleben wir eins der grössten Highlights in Afrika wir sehen eines der seltensten Spitznashörner. Von dieser Spezies gibt es gerade noch 3000 Tiere auf der Welt, die meisten in Zoos und nur noch wenige wild lebende Exemplare. Arno ist völlig aus dem Häuschen. Selten sieht auch er als Guide dieses Tier, weil es sich gut im Busch versteckt. Leider ist die Gefahr gross das Wilderer diese urtümlichen Tiere völlig ausrotten, wegen ihres Horns, das mehr als 100000 $ einbringt. Schon bald ist die Morgensafari vorbei und wir werden mit einem tollen Frühstück in der Lodge empfangen.
Am Nachmittag fahren wir nochmals zum Zebrakadaver in der Hoffnung die beiden Löwinnen zu sehen. Die Fahrt geht über Stock und Stein und dank 4×4 überwinden wir jedes Hindernis. Arno unser Guide sucht weiterhin mit dem Feldstecher die Umgebung ab, aber die beiden Raubtiere sind wohl gut getarnt irgendwo in den Büschen und beobachten uns. Wir fahren mit dem Jeep hin und her und plötzlich nach etwa 1 h entdecken die scharfen Augen von Martin an einem Bachufer zwischen Gräsern und Büschen den Kopf einer der beiden Löwinnen ruhig uns beobachtend und mit vollem Bauch dösend bei der Siesta. Wir alle verhalten uns ganz still und dürfen uns nicht bewegen. Fotos werden geschossen und wir sind alle happy den Löwen in Natura zu sehen. Arno hofft das wenn wir weiterfahren und später zurückkommen eventuell beide Löwinnen zu sehen. Wir kraxeln mit dem Jeep Anhöhen hinauf und geniessen die traumhafte Aussicht ins Tal und im Hintergrund die Outeniqua Berge, die angeblich schon existierten als Afrika und Südamerika als Gondwanaland zusammen waren.
Bei der Rückkehr zum Löwennest entdeckt Peter die zweite Löwin gut getarnt hinter der Ersten. Glücklich fahren wir zurück zu unseren Hütten und was begegnet uns da im Abstand von ca. 50 m: das Spitzmaulnashorn von heute morgen. Jetzt sind wir alle aus dem Häuschen und Arno flippt fast aus, den so nahe hat auch er noch nie ein Nashorn gesehen. Als der grosse Bulle anstalt machtAm Nachmittag fahren wir nochmals zum Zebrakadaver in der Hoffnung die beiden Löwinnen zu sehen. Die Fahrt geht über Stock und Stein und dank 4×4 überwinden wir jedes Hindernis. Arno unser Guide sucht weiterhin mit dem Feldstecher die Umgebung ab, aber die beiden Raubtiere sind wohl gut getarnt irgendwo in den Büschen und beobachten uns. Wir fahren mit dem Jeep hin und her und plötzlich nach etwa 1 h entdecken die scharfen Augen von Martin an einem Bachufer zwischen Gräsern und Büschen den Kopf einer der beiden Löwinnen ruhig uns beobachtend und mit vollem Bauch dösend bei der Siesta. Wir alle verhalten uns ganz still und dürfen uns nicht bewegen. Fotos werden geschossen und wir sind alle happy den Löwen in Natura zu sehen. Arno hofft das wenn wir weiterfahren und später zurückkommen eventuell beide Löwinnen zu sehen. Wir kraxeln mit dem Jeep Anhöhen hinauf und geniessen die traumhafte Aussicht ins Tal und im Hintergrund die Outeniqua Berge, die angeblich schon existierten als Afrika und Südamerika als Gondwanaland zusammen waren.
Bei der Rückkehr zum Löwennest entdeckt Peter die zweite Löwin gut getarnt hinter der Ersten. Glücklich fahren wir zurück zu unseren Hütten und was begegnet uns da im Abstand von ca. 50 m: das Spitzmaulnashorn von heute morgen. Jetzt sind wir alle aus dem Häuschen und Arno flippt fast aus, den so nahe hat auch er noch nie ein Nashorn gesehen. Als der grosse Bulle anstalt macht Am Nachmittag fahren wir nochmals zum Zebrakadaver in der Hoffnung die beiden Löwinnen zu sehen. Die Fahrt geht über Stock und Stein und dank 4×4 überwinden wir jedes Hindernis. Arno unser Guide sucht weiterhin mit dem Feldstecher die Umgebung ab, aber die beiden Raubtiere sind wohl gut getarnt irgendwo in den Büschen und beobachten uns. Wir fahren mit dem Jeep hin und her und plötzlich nach etwa 1 h entdecken die scharfen Augen von Martin an einem Bachufer zwischen Gräsern und Büschen den Kopf einer der beiden Löwinnen ruhig uns beobachtend und mit vollem Bauch dösend bei der Siesta. Wir alle verhalten uns ganz still und dürfen uns nicht bewegen. Fotos werden geschossen und wir sind alle happy den Löwen in Natura zu sehen. Arno hofft das wenn wir weiterfahren und später zurückkommen eventuell beide Löwinnen zu sehen. Wir kraxeln mit dem Jeep Anhöhen hinauf und geniessen die traumhafte Aussicht ins Tal und im Hintergrund die Outeniqua Berge, die angeblich schon existierten als Afrika und Südamerika als Gondwanaland zusammen waren.
Bei der Rückkehr zum Löwennest entdeckt Peter die zweite Löwin gut getarnt hinter der Ersten. Glücklich fahren wir zurück zu unseren Hütten und was begegnet uns da im Abstand von ca. 50 m: das Spitzmaulnashorn von heute morgen. Jetzt sind wir alle aus dem Häuschen und Arno flippt fast aus, den so nahe hat auch er noch nie ein Nashorn gesehen. Als der grosse Bulle anstalt macht weiter auf uns zuzugehen starten wir rasch den Jeep und halten uns auf Sicherheitsdistanz. Anscheinend rennt so ein Nashorn dann wenn er sich bedroht fühlt einfach los und rammt mit seinem riesigen Horn das Fahrzeug und kann es ohne weiteres umwerfen. Nach genügend Beobachtungszeit fahren wir endgültig zurück zu unseren Khoihütten. Somit haben wir bei unseren Safaris „The Big Four“ gesehen, einzig der Leopard hat sich nirgendwo gezeigt, aber diese schlaue Raubkatze sieht man wohl nie ausser er liegt in der Nähe seiner Beute auf einem Baum.

13.11.2011
Es geht weiter zum Gondwana Game Resort. Dies ist wohl der grosse Leckerbissen für Safari Enthusiasten. Der Park liegt nicht weit von Mossel Bay eingebettet in eine herrliche Hügellandschaft. Gondwana ist 11000 ha gross und im Privatbesitz. Was wir nun hier antreffen schlägt alles was wir bisher angetroffen haben.
Wir werden im Auto empfangen und zur Rezeption begleitet. Dies ist eine Massnahme um uns vor Wildtieren zu schützen. Nach einem Apero werden wir über die Verhaltensweise im Wildpark instruiert und nachher zu unseren Chalets begleitet. Das Chalet besteht aus einem Rundhaus wie es die Khoisan bewohnen. Alle Einrichtungen sind speziell mit Naturmaterialien hergestellt und können jedes für sich als Kunstwerk bezeichnet werden. Kaum sind wir angekommen gehts schon um 1600 h los auf Safari. Warm eingekuschelt auf einem offenen 4×4 Jeep bei Nieselregen begegnen wir vielen verschiedenen Antilopen und Zebras im östlichen Teil des Parks. Auf dem Rückweg zu unseren Hütten passieren wir einen grossen Teich, indem sich zwei Flusspferde mit grosser Geschwindigkeit unter Wasser auf uns zu bewegen. Diese Drohgebärde sollte uns auf Distanz halten und als wir uns mit dem Jeep etwas weiter zurückzogen, begannen die beiden im Wasser zu spielen. Wir waren fasziniert wie diese Kolosse sich im Wasser so schnell bewegten.
Gleich anschliessend gehts zum Nachtessen. Wir sind die einzigen vier Gäste trotzdem geniessen wir ein vier -gang Menü, wo jeder Teller ein Kunstwerk ist. Was für ein Tag ist das!

12.11.2011
Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir gemeinsam einen Ausflug zum „Big Tree“. Ein Yellowwood Baum der über 1000 Jahre alt ist und ca. 36 m hoch, 33 m breit und einen Umfang von 8.5 m hat. Wahrlich ein imposanter Baum! Ein kurzer Spaziergang durch den Dschungel faszinierte uns alle von Neuem.
Die Fahrt geht weiter zum Tsitsikamma Nationalpark, wo wir uns den vielen Touristen anschliessen und die Hängebrücke über den Stormsriver Mouth besuchen. Anschliessend fahren wir zurück in unsere Idylle im Blockhaus. Mit einem leckeren Nachtessen klingt der schöne Tag aus.

11.11.2011
Unser nächstes Ziel ist wiederum die Küste am indischen Ozean. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Die Strassen in hervorragendem Zustand. So sind wir schnell an unserem nächsten Highlight: The Fernery Lodge. Nebst dem Hotelbetrieb werden hier im Fernery Forest Farne für den Export sehr viele Sorten gezüchtet und produziert. Das Lodge besteht aus vielen Blockhaus Chalets am Rand einer Schlucht mitten im Farnwald. Ein einmaliges Erlebnis! Die ganze Anlage ist sehr geschmackvoll eingerichtet und lässt keine Wünsche offen für den Gast. Das die Küche dabei Spitze ist versteht sich schon von selbst. Unglaublich was dieses Südafrika dem Besucher alles bietet!

10.11.2011
Heute ist früh Tagwache, um 6h30 gehts ohne Frühstück in einem offenen Jeep los auf Safari – Tour. Es ist kalt (ca. 8°) und es nieselt. Warm eingepackt fahren wir langsam die holprige Passstrasse wieder runter in den Addo Nationalpark. Jetzt ist der Park 164000ha gross und soll in den nächsten Jahren verdoppelt werden. Der Park schützte die Überlebenden Elefanten vor der Ausrottung. Gerade noch 11 Elefanten waren 1931 in Addo, als dieser zum Nationalpark erklärt wurde. Heute gibts da wieder ca. 450 Elefanten und viele andere wild lebende Tiere. Die Safari war auch dank des kalten und feuchten Wetters ein grosser Erfolg. Wir beobachteten Kudu Antilopen, Zebras, Warzenschweine, Schakal, Mungos, div. andere Antilopen, Büffel und natürlich div. Herden von Elefanten mit ihrem Nachwuchs. Die Wildtiere empfinden den grünen Safari Jeep als eine Einheit die für sie keine Gefahr darstellt und deshalb auch keine Scheu zeigen.
Nach acht Stunden Safari kamen wir mit defekter Autokupplung durchfroren jedoch glücklich und heil in unser schönes Resort zurück.

9.11.2011
Nach einem ausgiebigen Frühstück mit vielen frischen Früchten gehts weiter Richtung Port Elisabeth, dass wir grossräumig umfahren, zu unserem ersten Safari Lodge. Das Zuurberg Mountain Inn liegt in den Bergen in der Nähe des Addo Elefant Nationalparks. Nähe heisst: 16 km Bergpass – Naturstrasse fahren!
Wir haben grosszügig und sehr geschmackvoll eingerichtete Chalets zur Verfügung, die erst vor drei Jahren neu gebaut wurden. Ein Grossfeuer hatte die alten Chalets mit Rietdach vollständig vernichtet. Das alte Haupthaus konnte vor dem Feuer gerettet werden und ist ein wundervoller Ort mit grossem Kaminfeuer. Das Nachtessen ist hier ebenfalls Spitzenklasse.

8.11.2011
Fast unbemerkt haben wir vor dem Mbotyi River Lodge die Provinz gewechselt und sind nun in der Eastern Cape Region. Die lokale Region nennt sich Pondoland. Der ca. 350 km lange Küstenstreifen wird als Wild Coast bezeichnet. Mit ihren zerklüfteten Klippen, die sich ins Meer stürzen und den entlegenen Sandstränden trägt die Wild Coast diesen Namen zu Recht. Es ist ökologisch eine vielfältige Landschaft, die nur von der Einheimischen Bevölkerung bewirtschaftet wird und kaum Industrialisierung kennt. Es ist auch die Region, wo Nelson Mandela aufgewachsen ist und heute wieder wohnt. Wir haben in Qunu das Nelson Mandela Museum besucht und viele Informationen von diesem bewundernswerten Staatsmannes erhalten. Nachher passierten wir sein bewohntes Haus auf unserem Weg Richtung Morgans Bay.
Dort angekommen waren wir begeistert vom einsamen Strand. Ruth und Emmy fanden einige schöne Muscheln die wohl bald unser Fenstersims belegen. Das auch hier ein herrliches Nachtessen auf uns wartete rundete den schönen Tag positiv ab.

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